Weihnachtsbaum am Breitscheidplatz wird aufgestellt

Weihnachtsbaum am Breitscheidplatz wird aufgestellt

Die Vorbereitungen für einen festlichen Advent in der Hauptstadt laufen auf Hochtouren. Einer der Höhepunkte ist das Aufstellen der Weihnachtsbäume.

Weihnachtsbaum am Breitscheidplatz

© Huber

Der Mammutbaum an der Gedächtniskirche ist festlich erleuchtet.

Der Start der Berliner Weihnachtsmärkte 2020 ist aufgrund der Corona-Pandemie und den derzeit hohen Infektionszahlen vom 23. November auf Anfang Dezember verschoben worden. Dennoch steht die Stadt nicht still. Der Schaustellerverband Berlin e.V. und andere Veranstalter bereiten Berlin auf die festliche Zeit vor.

Weihnachtsbaum wird gefällt und aufgestellt

Bereits am Dienstag (10.11.2020) wird der Weihnachtsbaum gefällt, der am 11.11.2020 um ca. 10 Uhr auf dem Breitscheidplatz vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche aufgestellt und später mit tausenden von Weihnachtskugeln festlich geschmückt werden soll.

Weihnachtsbaum aus Neuenhagen

Es gab zahlreiche Angebote für den traditionellen Weihnachtsbaum an der Gedächtnis-Kirche. Der Schaustellerverband Berlin e.V. hat sich für einen rund 22 Meter hohen Mammutbaum entschieden, der aus dem brandenburgischen Neuenhagen kommt.

Eröffnung des 37. Weihnachtsmarktes an der Gedächtnis-Kirche

Die Eröffnung des 37. Weihnachtsmarktes an der Gedächtnis-Kirche ist für den 2. Dezember vorgesehen. Das haben der Organisator des Schaustellerverband Berlin e.V. und der Veranstalter AG City e.V. entschieden, um so zumindest fünf statt der üblichen sechs Wochen auf dem Breitscheidplatz Besucher mit der gewohnten Lichterpracht bei Glühwein und gebrannten Mandeln begrüßen zu können. Der reguläre Schluss des Weihnachtsmarktes ist für den 3. Januar 2021 vorgesehen.

Hygienekonzept für Weihnachtsmarktbesuch

Um den Besuch des 37. Weihnachtsmarkts an der Gedächtnis-Kirche zu einem sicheren Erlebnis zu machen, laufen bereits seit Monaten intensive Planungen. Dabei wird gemeinsam mit Bezirk und Senat ein Hygienekonzept erarbeitet, das den Weihnachtsmarktbesuch unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ermöglicht und gleichzeitig auch die Schausteller und ihre Mitarbeiter absichert. „Wir hoffen sehr, dass wir durch Vernunft und durch entsprechende Regelungen das Kulturgut Weihnachtsmarkt retten können“, erklärt Roden. Dabei kommen erstmalig auch technische Verfahren und intelligente IT-Lösungen zur Corona-Prävention zum Einsatz.

Größere Flächen - mehr Abstand

Zudem soll der Markt entzerrt werden, etwa durch größere Flächen und veränderte Wegeführungen: „Auf Plätzen wie dem Alexanderplatz oder dem Breitscheidplatz haben wir die bauliche Möglichkeit, den Markt auszudehnen und so mehr Platz zwischen den Ständen zu bieten. Das ist nicht an allen Stellen der Stadt gegeben.

Den Menschen Glanz und Licht bringen

Da die Weihnachtsmärkte eine kulturelle Institution sind, die auch in dunklen Zeiten ein bisschen Glanz und Licht in die Stadt und in die Herzen der Menschen bringen, ist die Durchführung dieses Jahr besonders wichtig.“, ist Michael Roden überzeugt.

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Quelle: Schaustellerverband/AG City