Faire Weihnachtsbäume

Faire Weihnachtsbäume

Auch in der Weihnachtsbaumproduktion gibt es prekäre Arbeitsbedingungen.

Fichtenzapfen (1)

© Manfred Richter/Pixabay

Den Großteil des Saatguts für die Weihnachtsbäume gewinnen Zapfenpflücker aus einer besonders armen Region im georgischen Hochland. Drei Herbstwochen lang klettern sie ohne professionelles Kletter-Equipment in die Wipfeln der Tannen und pflücken in einer Höhe von ca. 30 bis 40 Metern etwa 500 Tonnen Tannenzapfen, in denen sich die gefragten Samen befinden. Schlimme Unfälle sind dabei keine Seltenheit. Die Löhne für diese gefährliche Arbeit sind karg.

Die Stiftung Fair Trees Fund aus Dänemark versucht seit 2007 den schlechten Arbeitsbedingungen ein Ende zu setzen und hat einen Katalog von Forderungen aufgestellt. Bäume, deren Samen unter fairen Bedingungen gepflückt wurden, sind mit dem „Fair Trees“-Logo und einem nummerierten Etikett gekennzeichnet. Leider sind diese Bäume in Deutschland nicht leicht zu finden.

Nachhaltige Weihnachtsbäume