Firmen-Weihnachtsfeier: Tipps für Chefs und Führungskräfte

Firmen-Weihnachtsfeier: Tipps für Chefs und Führungskräfte

Weihnachtsfeiern sind für manche eine große Freude, für andere eher lästige Verpflichtung. Können sich Mitarbeiter den Feierlichkeiten mitunter entziehen, müssen Führungskräfte Präsenz zeigen und einige Pflichten erfüllen.

Erfolgreiche Rede

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Weihnachtsfeier organisieren

Die Organisation der Weihnachtsfeier obliegt dem Geschäftsführer. Dementsprechend darf er über Ort und Art der Feierlichkeiten bestimmen. Allerdings ist dabei etwas Fingerspitzengefühl und Kenntnis der Mitarbeiter notwendig. Nicht jeder freut sich über ausgefallene, sportliche oder herausfordernde Feiern.

Weihnachtsrede halten: Unterhaltsam und kurz

Die Anforderungen an die perfekte Weihnachtsrede sind hoch: Sie soll unterhalten, kurzweilig sein, den Mitarbeitern Dank vermitteln, das Jahr Revue passieren lassen, motivieren und einen Ausblick geben. Eine persönliche Note - sei es eine lustige Anekdote oder ein Schwenk aus dem Privatleben - ist dabei willkommen: Bei der Ansprache geht es darum, den Zusammenhalt im Unternehmen zu stärken und zu unterhalten. Wichtige Informationen zum Betriebsablauf gehören ebenso wenig in eine gute Weihnachtsrede wie vorhersehbare Plattitüden.

Die Weihnachtsfeier moderieren

Als Gastgeber gibt die Geschäftsführung den Takt der Veranstaltung vor. Sie gestaltet den Ablauf des offiziellen Teils der betrieblichen Weihnachtsfeier und muss dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt und alle Mitarbeiter dem Geschehen folgen können.

Smalltalk mit den Mitarbeitern führen

Bei Betriebsfeiern können sich Kollegen und Mitarbeiter von ihrer persönlichen Seite zeigen und sich gegenseitig besser kennen lernen. Dies gilt für Mitglieder unterschiedlicher Abteilungen ebenso wie für Führungskräfte. Insbesondere bei größeren Unternehmen sind Mitarbeiter mitunter mit dem direkten Kontakt zum Vorgesetzten überfordert. Es obliegt in diesem Fall dem Chef, das Gespräch zu lenken und am Laufen zu halten. Auch wenn diese Aufgabe nicht immer leicht fällt, sollten Führungskräfte bei Feierlichkeiten den Kontakt zu den Teams suchen.

Ende der offiziellen Weihnachtsfeier signalisieren

Eine betriebliche Weihnachtsfeier gliedert sich in der Regel in zwei Teile. Im ersten, offiziellen Teil finden die Begrüßung, die Ansprache, die Eröffnung des Buffets oder das Essen statt. Es obliegt dem Chef, das Ende dieses Teiles zu signalisieren, sodass sich Mitarbeiter mit familiären oder anderweitigen Verpflichtungen ohne schlechtes Gewissen verabschieden können. Ob Geschäftsführer und Führungskräfte sich ebenfalls zurückziehen oder sich dem zwangloseren Feiern anschließen, bleibt ihnen überlassen.

Vorbildfunktion ist keine Spaßbremse

Auf Führungskräften, Abteilungsleitern und Geschäftsführern lastet bei Weihnachtsfeiern eine besondere Verantwortung: In der Regel orientieren sich Mitarbeiter am Verhalten ihrer Vorgesetzten, denen dadurch eine gewisse Vorbildfunktion zukommt. Dazu gehört auch, über mögliche schlechte Laune hinwegzutäuschen, um die Stimmung der Feier nicht zu drücken. Umgekehrt heißt dies ebenfalls, dass der Spaß für Chefs nicht zu kurz kommen sollte.
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Am nächsten Tag

Lief alles reibungslos und fröhlich ab, sollte sich die Geschäftsführung am nächsten Tag bei den Mitarbeitern für ihr Erscheinen und die gute Stimmung bedanken. Traten Pannen oder Fehlverhalten Einzelner auf, verlangt die Situation nach einer differenzierteren Rückmeldung. Für Fehler aus der Chefetage ist nebst Danksagung eine Entschuldigung angebracht. Benahmen sich Mitarbeiter daneben, sollten Chefs dies persönlich mit den Betroffenen besprechen und keinesfalls vor versammelter Mannschaft.

Die schlimmsten Fehler

Einige Verhaltensweisen sollen Chefs und Führungskräfte auf der Weihnachtsfeier vermeiden:
  • Nicht erscheinen: Die Weihnachtsfeier ist die Gelegenheit, Mitarbeitern für ein weiteres Jahr Arbeit zu danken. Taucht der Chef nicht auf und hat nur eine fadenscheinige Entschuldigung parat, fühlen sich die Mitarbeiter nicht ernst genommen. Dasselbe gilt, wenn er sich bei der erstbesten Gelegenheit von der Feier zurückzieht.
  • Unter sich bleiben: Es sendet Mitarbeitern ein falsches Signal, wenn Abteilungsleiter und Führungskräfte ein eigenes Grüppchen bilden und sich nicht unter die Belegschaft mischen.
  • Als letzter gehen: Macht die Feier auch noch so viel Spaß, sollte der Chef nicht als letzter gehen. Seine Mitarbeiter könnten sich dadurch gezwungen fühlen, ihm bis zum Schluss Gesellschaft zu leisten, obwohl sie längst nach Hause gehen möchten.
  • Kontrollverlust: Selbstverständlich sollten sich Führungskräfte maßvoll und souverän verhalten - dies gilt beim Alkohol, beim Ausplaudern von Interna, bei der Mitteilung persönlicher Informationen oder etwa der Ausgelassenheit auf der Tanzfläche

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