Erzgebirge

Erzgebirge

Seiffener Kirche

© Erzgebirge Tourismus

Das Erzgebirge ist ein etwa 300 Millionen Jahre altes Mittelgebirge mit einer Fläche von 4.000 km² in der Grenzregion zwischen Sachsen und Böhmen. Es steigt von Norden aus langsam an und fällt nach Süden steil ab. Auf 130 km Länge und durchschnittlich 35 km Breite zieht es sich in Sachsen vom Auersberg im Westen bis zum Geisingberg im Osten hin.

Imposante Hallenkirchen mit Relikten aus dem mittelalterlichen Bergbau
Berühmt ist das Erzgebirge für seine imposanten Hallenkirchen in den Bergstädten. So ist die St. Annen-Kirche (1499-1525) in Annaberg-Buchholz eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Deutschlands mit ihrem Bergaltar von Hans Hesse mit Bildtafeln zum mittelalterlichen Bergbau. Der Freiberger Dom hatte seinen Ursprung im 12. Jahrhundert und lockt die Besucher u.a. mit Apostelfiguren, Tulpenkanzel, Silbermannorgel und Goldener Pforte. Weithin bekannt, auch als Motiv der Erzgebirgischen Holzkunst ist die achteckige Seiffener Bergkirche.

Die älteste und wärmste Heilquelle Sachsens
Wer lieber entspannt ist in den Kurorten bestens versorgt. Warmbad, Ortsteil der Stadt Wolkenstein, verfügt über die älteste und wärmste Heilquelle Sachsens, die seit über 600 Jahren therapeutisch
genutzt wird.

Kunstvolle Holzschnitzereien eignen sich hervorragend als Souvenir
Mit der Region verbinden sich vor allem Schnitzen, Drechseln und Klöppeln. Nach dem Niedergang des Bergbaus wurde die kunstvolle Holzbearbeitung ein wichtiger Erwerbszweig. Die bis heute in Handarbeit hergestellte Erzgebirgische Holzkunst® mit Nussknackern, Räuchermännchen, Engeln, Bergmännern, Pyramiden, Schwibbögen und Holzspielwaren ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor geblieben. Für Touristen sind Originale der Marke „Echt-Erzgebirge - Holzkunst mit Herz“ ideale Souvenirs.