East Side Gallery

East Side Gallery

Als längste Open Air Galerie der Welt wird das 1,3 Kilometer lange Stück Mauer bezeichnet, das einst ein Teil der Berliner Mauer war.

East Side Gallery - Trabi (1)

© BerlinOnline

Ein beliebtes Fotomotiv ist der Trabi, der durch die Berliner Mauer bricht.

Kurz nach dem Mauerfall, im Jahr 1990, bemalten 118 Künstler aus 21 Ländern in der Mühlenstraße die Ostseite der Berliner Mauer, was wohl dazu beiträgt, dass die dabei entstandene Kunstmeile am Spreeufer heute noch als längster zusammenhängender Mauerabschnitt erhalten geblieben ist.

Beliebte Postkartenmotive

Die East Side Gallery ist als Gesamtkunstwerk zu betrachten, das die Euphorie und Freude über den überraschenden Mauerfall wiederspiegelt.
Einzelne Werke sind mit ihrer starken Symbolkraft berühmt geworden und dienen als beliebtes Postkartenmotiv, wie z.B. der Trabant, der durch die Mauer „springt“ oder das Bildnis von Honecker und Breschnew beim Sozialistischen Bruderkuss.

Erhalt der East Side Gallery

Obwohl die East Side Gallery seit 1991 unter Denkmalschutz steht, hat sie bereits Lücken, da der Streifen zwischen Mauer und Spree an Investoren verkauft und teilweise bebaut wurde.

2009 ist der Großteil der Malereien von Künstlern restauriert oder erneuert worden, da die Originale teilweise durch Umwelteinflüsse, aber auch mutwillig verändert und sogar zerstört wurden.

East Side Gallery

Adresse
Mühlenstraße 4
10243 Berlin

Nahverkehr

S-Bahn
Bus

Streetart

Wer an Streetart interessiert ist, sollte nicht versäumen, nach Schöneberg in die Bülowstraße zu fahren und dem Urban Nation einen Besuch abzustatten. Das Museum for Urban Contemporary Art bringt internationale und lokale Urban-Art-Künstler zusammen. Jedes Jahr findet eine große Ausstellung statt. Rund um das Museum kann man gesprühte und geklebte Murals von großartigen bekannten Urban-Art-Größen an den Hauswänden entdecken.
Adresse: Bülowstraße 7, 10783 Berlin
Geöffnet: täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr